Eurovision Song Contest

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Der Eurovisions-Songcontest ist ein Wettbewerb für Musiker und Komponisten. Er wird jedes Jahr veranstaltet – und das seit dem Jahr 1956.

Teilnahmeberechtigt sind alle Staaten der so genannten Europäischen Rundfunkunion. Zu dieser Rundfunkunion haben sich mittlerweile 74 Rundfunkanstalten zusammengeschlossen. Diese befinden sich in Europa (56 Stück), Nordafrika und Vorderasien.


Es können aber nicht jedes Jahr Künstler aus allen Ländern am Contest teilnehmen, denn das würde viel zu lange dauern. Früher mussten die schlechtesten Teilnehmer (Länder) das Jahr darauf aussetzen.Außerdem wurde das Interesse am ESC größer. Der erste Eurovision Song Contest hatte 7 Teilnehmer - heuer werden uns 47 Teilnehmer beschallen.


Seit 2004 gibt es eine Vorausscheidung, also eine Qualifikation für den Song-Contest, die in zwei Hälften ausgetragen wird. Die jeweils 10 Besten dürfen dann zum großen Finale. Außerdem gibt es fünf Länder, die fix jedes Jahr teilnehmen dürfen. Das sind Deutschland, Frankreich, das Vereinigte Königreich (Großbritannien und Nord-Irland), Spanien und Italien.

Die Hauptbühne vor dem Halbfinale - Frédéric de Villamil flickr.com, CC BY-SA 2.0

Stadthalle im ESC-Design. - Stephen Colebourne flickr.com, CC BY 2.0


Österreich und der Song Contest

Österreich war in der Geschichte des Songcontests bisher nicht besonders erfolgreich. Es gelang uns nur zweimal zu gewinnen.

Im Jahr 1966 war Udo Jürgens mit dem Titel „Merci Cherie“ Sieger. Conchita Wurst gewann den Songcontest 2014 mit dem Lied '"Rise Like A Phoenix"'.

Weitere relativ erfolgreiche österreichische TeilnehmerInnen waren:

  • Waterloo & Robinson mit „My Little World“ (1976, Platz 5)
  • Blue Danube mit „Du bist Musik” (1980, Platz 8)
  • Gary Lux mit „Kinder dieser Welt“ (1985, Platz 8)
  • Thomas Forstner mit „Nur ein Lied“ (1989, Platz 4)
  • Alf Poier mit „Weil der Mensch zählt“ (2003, Platz 6)

Weniger gut lief es für folgende östereichische Kandidaten - sie landeten auf den letzten Plätzen:

  • Anita mit „Einfach weg“ (1984, Platz 19)
  • Wilfried mit „Lisa, Mona Lisa“ (1988, Platz 21)
  • Thomas Forstner mit „Venedig im Regen“ (1991, Platz 22)
  • Eric Papilaya mit „Get a life - Get Alive“ (2007, Platz 27)
  • Trackshittaz mit „Woki mit deim Popo“ (2012, Platz 18)


2008, 2009 und 2010 verzichtete Österreich auf eine Teilnahme am Wettbewerb.

Der Songcontest findet übrigens immer in dem Land statt, das im Jahr davor gewonnen hat. 2015 war das Austragungsland Österreich. Anlässlich des ESC wurde die Stadthalle innen feierlich ausgestattet. Auch äußerlich war sie im ESC-Design.

Alf Poier erreichte zumindest den 6. Platz - Alfpoier commons.wikimedia.org, CC BY-SA 3.0


Nadine Beiler belegte im Jahr 2011 den 18. Platz - Christoph Henrichs commons.wikimedia.org, CC BY 2.0


Fun Facts made in Austria

  • Längster Abstand zwischen 2 Siegen: Von allen Ländern, die den Eurovision Song Contest mehr als einmal gewonnen haben, ist Österreich dasjenige, das bisher die längste Zeit zwischen zwei Siegen benötigte. (48 Jahre von 1966 bis 2014)
  • Song-Recycling: Der deutsche Musikproduzent Dieter Bohlen schrieb für den ESC 1992 den österreichischen Beitrag "Zusammen geh'n" - mit mässigem Erfolg! Jahre später (2003) nahm er das Lied erneut mit den Finalisten der ersten Staffel von "Deutschland sucht den Superstar" auf. Die Single (mit neuem Text und Titel - "We have a dream") erreichte Platz 1 der deutschen und schweizerischen sowie Platz 2 der österreichischen Verkaufscharts.
  • Deutsch-Österreichische Freundschaft: Trotz der gemeinsamen Sprache waren Österreich und Deutschland füreinander nur selten Punktelieferanten. Der einzige deutsche Künstler, der jemals zwölf Punkte aus Österreich erhielt, war im Jahr 2000 Stefan Raab mit "Wadde hadde dudde da?". Auch umgekehrt erhielt Österreich nur ein einziges Mal zwölf Punkte aus dem größeren Nachbarland: 2011 vergab Deutschland als Gastgeber die Höchstpunktzahl an Nadine Beiler.
  • Österreich - Land der Castingshows: Drei der fünf von Österreich entsandten Song-Contest-Teilnehmer zwischen 2007 und 2014 nahmen an der dritten Staffel der Castingshow Starmania teil: Eric Papilaya (2007), Nadine Beiler (2011) und Tom Neuwirth (2014; bekannt als Conchita Wurst).

Alle österreichischen Teilnehmer zwischen 2007 und 2014 wurden bei einer Casting-Show entdeckt:

  • Trackshittaz/Lukas Plöchl: "Helden von Morgen"
  • Natalia Kelly: "Kiddy Contest" (später "The Voice")
Udo Jürgens nach dem Sieg 1966 - Nationaal Archief commons.wikimedia.org, CC BY-SA 3.0


Conchita Wurst nach dem Sieg 2014 - Albin Olsson commons.wikimedia.org, CC BY-SA 3.0


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