Wieden (4. Bezirk)

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Wusstest du, dass in der Weyringergasse 13 noch ein Stück des Linienwalls erhalten geblieben ist? Er wurde 1704 zur Verteidigung Wiens und der Vorstädte errichtet. Er führte vom Donaukanal bei St. Marx bis zur Vorstadt Lichtenthal (Alsergrund).


Steckbrief

Fläche: 1,8 km²
Einwohnerzahl: 30 230 (Anfang 2007)
Nachbarbezirke:




Innere Stadt
Landstraße
Favoriten
Margareten
Mariahilf
Wichtige Bauwerke:




Rundfunkgebäude
Stadtbahnpavillion
Technische Universität
Theresianum
Karlskirche
Wichtige Straßen:





Favoritenstraße
Wiedner Hauptstraße
Prinz Eugen Straße
Rechte Wienzeile
Schwarzenbergplatz
Wiedner Gürtel
Gewässer:
Wienfluss
Verkehrsmittel:




U1, U2, U4
Straßenbahnlinien 18, 62, 65, 71, D, O
Badner Bahn
Autobuslinien 4A, 13A, 59A, 69A
Schnellbahn
Letzte Reste des Linienwalls beim Landstraßer Gürtel (bei der Schnellbahn)
Das Theresianum an der U-Bahn-Station Taubstummengasse


Ehemalige Filiale der Zentralsparkasse
Kaiserliches Wappen am Eingangstor der Diplomatischen Akademie in Wien
Eulenplastik von Bruno Weber an der Bibliothek der TU Wien


Inhaltsverzeichnis

Wappen

Das Wappen des Bezirkes Wieden besteht aus drei Teilen.

  • Oben links (Wieden): ein Weidenbaum
  • Oben rechts (Schaumburgergrund): der Stephansturm, umgeben von der starhembergischen Grafenkrone
  • Unten (Hungelbrunn): ein Ziehbrunnen, darüber der Heilige Leopold, (Landespatron von Niederösterreich), links und rechts davon der Heilige Petrus und der Heilige Florian
Bezirkswappen von Wieden


Bezirksgeschichte

Hungelbrunn

1363 wird das Gebiet als Hungerprunn erwähnt. Hier waren hauptsächlich Weingärten. Der Ort entstand erst im Jahr 1609. Der Name leitet sich vom Hungelbrunnen (siehe Sage: „Der Hungerbrunnen“) ab, den es damals auch wirklich gab. Das kleine Dorf wuchs nur langsam. Kurz vor der Eingemeindung zu Wien (1846) standen hier erst 11 Häuser. Hungelbrunn war der kleinste eingemeindete Vorort von Wien.

Wappen von Hungelbrunn


Schaumburgergrund

Der Schaumburgergrund wurde im Jahr 1850 Stadtteil der Gemeinde Wien. Er entstand 1813 bei der Einteilung der Grundstücke rund um das Palais Starhemberg-Schönburg in der Rainergasse. Im 16. Jahrhundert erbte die Familie Starhemberg Weingärten von den Grafen von Schaunberg, einem österreichischen Adelsgeschlecht. Diese waren auch die Namensgeber für den Schaumburgergrund.

Wappen von Schaumburgergrund


Wieden

1211 wurde Wieden als Widem das erste Mal in einer Urkunde erwähnt. Damals wurde das Heiligengeistspital gebaut. Widum bezeichnet die Einrichtung einer Kirche.

Gegen Ende des 12. Jahrhunderts entstand die Siedlung. Sie reichte vom Wienfluss bis zum heutigen Karlsplatz.

In beiden Türkenbelagerungen wurde sie niedergebrannt.

Im 18. Jahrhundert entstanden hier viele Adelspaläste.

Im Jahr 1850 wurde die Vorstadt dem 4. Bezirk zugeteilt. 1866 wurde der Bau der St. Elisabeth Kirche begonnen. 1899 wurde die Stadtbahn gebaut.

Wappen von Wieden


Lage und Grenzen

Lage und Grenzen

Wieden ist einer der inneren Bezirke und liegt innerhalb des Gürtels. Er grenzt im Norden an die Innere Stadt (1. Bezirk), wobei die Rechte Wienzeile, der Karlsplatz und die Lothringerstraße die Trennungslinie bilden.

Im Osten liegt der 3. Bezirk (Landstraße). Die Grenze zu ihm bilden der Schwarzenbergplatz und die Prinz-Eugen-Straße. Der Wiedner Gürtel trennt im Süden Wieden von Favoriten (10. Bezirk).

Im Westen trennen die Blechturmgasse, die Ziegelofengasse, der Mittersteig, die Kleine Neugasse und die Kettenbrückengasse Wieden von Margareten (5. Bezirk).

Spaziert man im Nord-Westen die Rechte Wienzeile entlang, die an Mariahilf (6. Bezirk) grenzt, kommt man wieder zum Karlsplatz.

Grenzen und Lage von Wieden


Wichtige Gebäude

Die Arbeiterkammer für Wien

Die Arbeiterkammer befindet sich in der Prinz-Eugen-Straße 20-22 und bemüht sich, für alle Arbeiter und Angestellten da zu sein. Sie hilft ihnen, ihre Rechte gegenüber den Arbeitgebern und Behörden durchzusetzen.

Bezirksvorstehung des 4. Wiener Gemeindebezirks

Die Bezirksvorstehung für den 4. Bezirk arbeitet im Amtshaus in der Favoritenstraße 18. Der Bezirksvorsteher, seine Stellvertreter und die Bezirksräte kümmern sich unter anderem darum, dass Schulen, Spielplätze und Straßen gebaut und erhalten werden.

Das Gluckhaus

Wiedner Haupstraße 32

Heute befindet sich im Wohnhaus von Christoph Willibald Gluck, eines berühmten Musikers, die Blutspendezentrale der Gesellschaft vom Roten Kreuz. Um Menschen, die einen Unfall hatten oder vor einer schweren Operation stehen helfen zu können, bittet das Rote Kreuz erwachsene Personen Blut zu spenden.

Amtshaus


Das Rundfunkgebäude

Argentinierstaße 30a

„Hallo, hallo, hier Radio Wien auf Welle 503!“, hieß es zum ersten Mal am 1. Oktober 1924. Der erste österreichische Rundfunksender, die RAWAG, sendete sein Programm auf einer Radiowelle der Post.

Im Rundfunkgebäude werden die Radioprogramme Ö1, Ö3 und Radio Wien des ORF gestaltet und gesendet. Auch das Radio Kulturhaus und das Radio Cafe befinden sich hier mit einem interessanten Programm.

Stadtbahnpavillons am Karlsplatz

Die beiden Pavillons wurden Ende des 19. Jahrhunderts vom Architekten Otto Wagner im Jugendstil erbaut.

Heute ist der eine der Zugang zur U-Bahn-Station Karlsplatz, der andere beherbergt ein Kaffeehaus.

Rundfunkgebäude


Technische Universität Wien

Karlsplatz 13

An der TU absolvieren Studenten aus der ganzen Welt verschiedene technische Studienrichtungen. Die Institute und die Bibliothek der TU sind auf verschiedene Gebäude verteilt.

Das alles kann man auf der TU studieren:
Technische Naturwissenschaften und Informatik, Bauingenieurwesen, Architektur und Raumplanung, Maschinenbau, Elektrotechnik und Informationstechnik.

Das Theresianum

Favoritenstraße 15

Heute befindet sich in diesem Gebäude ein Neusprachliches Gymnasium mit Sonderlehrplan und drei ausgeprägten Schwerpunkten: Sprachen, Internat oder Nachmittagsbetreuung und Sport. Ein großer Park mit Tennis-, Leichtathletik- und Ballspielanlagen und ein Hallenbad stehen den SchülerInnen zur Verfügung. Alle Klassenzimmer sind modern ausgestattet und haben Internetanschluss. E-Mail Adressen für alle SchülerInnen und LehrerInnen sind seit 1997 selbstverständlich. Neben dem Unterricht wird eine Vielzahl von Sportarten, Neigungsgruppen und Freizeitbeschäftigungen angeboten.

Die Wirtschaftskammer

Wiedner Hauptstraße 63

Die Wirtschaftskammer gibt es seit ungefähr 150 Jahren. Sie vertritt alle Arbeitgeber. Das sind jene, die eine Firma oder ein Geschäft haben.

Technische Universität Wien


Garten des Theresianums


Museen

Das Bezirksmuseum

Klagbaumgasse 4

An Hand von Dokumentationen, dreidimensionalen Objekten, Bildern, Ansichten und Modellen wird die Entwicklung des Bezirkes lebendig. Dokumentationen über das "Freihaus", das Wiedner Mühlfeld, die Elisabethbrücke, den Linienwall, "Vom Volksbad zum Museum" sowie Interessantes über alte aufgelassene Firmen und Handwerksbetriebe werden gezeigt.

Rauchfangkehrermuseum

Klagbaumgasse 4

Zu sehen sind unter anderem eine Rauchfangkehrerwerkstatt, eine Innungsstube mit Standuhr und der lebensgroße Heilige Florian, der Schutzpatron der Rauchfangkehrer. Außerdem kannst du Glücksbringer und alte Öfen und Kamine bewundern.


Bestattungsmuseum

Goldeggasse 19

Hier bekommst du einen Überblick über historische Bestattungsutensilien und -bräuche. Eine Bestattungskutsche aus dem 19. Jahrhundert ist ebenfalls ausgestellt.

Historisches Museum am Karlsplatz

Auf drei Etagen kannst du die Geschichte Wiens von jungsteinzeitlichen Bodenfunden bis ins 20. Jahrhundert verfolgen. Zu den wichtigsten Ausstellungsstücken gehören Überreste aus dem römischen Legionslager, die mittelalterlichen Glasfenster und Fürstenfiguren aus dem Stephansdom, gotische Tafelmalereien und Skulpturen, Waffen und Rüstungen aus dem Wiener Bürgerlichen Zeughaus sowie die "Türkenbeute" der Zweiten Türkenbelagerung Wiens (1683).

Die Schubert Gedenkstätte

Kettenbrückengasse 6

In der Schubert-Gedenkstätte kannst du Franz Schubert unter anderem durch Tonbeispiele seiner Musik kennenlernen. In diesem Haus im 2. Stock befindet sich Schuberts Sterbezimmer. Das Zimmer ist seit dem Jahre 1954 für Besucher zugänglich. Hier wird über Schuberts Lebensende berichtet, es werden seine letzten musikalischen Entwürfe und der letzte eigenhändig geschriebene Brief gezeigt.

Josephinischer Gemeindesarg; ausgestellt im Bestattungsmuseum in der Goldeggasse 19
Wien Museum Karlsplatz


Kirchen

Elisabethkirche

Die Kirche steht am Elisabethplatz, am Ende der Argentinierstraße. Sie ist ein Backsteinbau und wurde zum Namenstag von Kaiserin Elisabeth (Sisi) geweiht. Die Pfarre hat einen Pfarrkindergarten und veranstaltet jährlich einen Flohmarkt vor der Kirche.


Die Karlskriche

In Wien wütete die Pest, eine tödliche Seuche. Kaiser Karl VI. ließ aus Dankbarkeit nach dem Ende der Pest die Karlskirche erbauen. Sie wurde damals vor dem Kärntnertor errichtet und ist auch heute noch eine unserer größten Kirchen. Der Platz rund um die Kirche heißt Karlsplatz und ist mit der U-Bahn (U1, U2, U4) leicht zu erreichen. Der Bau der Karlskirche (1715-1737) wurde von Vater Fischer von Erlach begonnen und von seinem Sohn vollendet.

Karlskirche


Die Paulanerkriche

Vor ca. 400 Jahren wurden von Kaiser Ferdinand II. der Paulanerorden nach Wien berufen und man begann mit dem Bau der Kirche. Die Paulanerkirche steht heute noch auf der Wiedner Hauptstraße, Ecke Favoritenstraße. Die Pfarre hat einen Kindergarten und einen Hort und auch ein interessantes Freizeitangebot für Kinder: Kindergruppen, Jungschargruppen, Ministrantengruppen und Pfadfinder.

Paulanerkirche


Die Theklakirche

Im Jahr 1752 kaufte der österreichische Piaristenorden ein Haus mit einem Zier- und einem Küchengarten. Auf diesem Areal wurde ein Kloster samt Kirche und Kollegium errichtet. Anfangs sah das neue Kloster St. Thekla seine wichtigste Aufgabe in der Führung einer Schule für die Vorstadtjugend und in der Ausbildung des Ordensnachwuchses. Ab 1770 durften Kleriker nur mehr an den Universitäten ausgebildet werden und 1871 wurden die Schulen in städtische Verwaltung übernommen. Heute allerdings führt der Piaristenorden seit 1954 wieder eine Schule im Geist des Heiligen Josef Calasanz.

Theklakirche


Brunnen

Der Engelbrunnen

Der Engelbrunnen an der Wiedner Hauptstraße/ Ecke Schaumburgergasse vom Bildhauer Viktor Engel erinnert uns an die Sage der klugen Elsbeth.

Der Mozartbrunnen

Der Mozartbrunnen am Mozartplatz erinnert uns an einen der bedeutendsten Musiker überhaupt - an Wolfgang Amadeus Mozart. Die Figuren des Brunnens stellen Tamino mit der Flöte und Pamina aus Mozarts "Zauberflöte" dar. Der Mozartbrunnen wurde unter dem Bürgermeister Karl Lueger und dem Bezirksvorsteher Franz Rienössl im Jahre 1905 errichtet. Architekt war Otto Schöntal und Bildhauer Carl Wollek.

Der Schutzengelbrunnen

Der Schutzengelbrunnen, der früher vor der Paulanerkirche war, steht heute am Rilkeplatz.

Mozartbrunnen


Straßen, Gassen, Plätze, Brücken

Straßen und Gassen

Blechturmgasse

Diese Gasse ist nach einem Haus mit einem blechernen Turm benannt.

Favoritenstraße

Diese Straße ist benannt nach dem kaiserlichen Lustschloss Favorita. Die Straße wurde als Verbindung zwischen Favorita und den kaiserlichen Gründen am Laaberg errichtet.

Heumühlgasse

Die Gasse erinnert an die Mühlen, die seit dem Mittelalter bis 1856 an einem Nebenfluss der Wien standen. Im Innenhof Heumühlgasse 9 steht die Heumühle, ein gotisches Gebäude aus dem 13. Jahrhundert, wahrscheinlich das älteste erhaltene weltliche Bauwerk von Wien.

Johann Straußgasse

Diese Gasse ist benannt nach dem Walzerkönig Johann Strauß Sohn, der auch viele Jahre hier gewohnt hat.

Kettenbrückengasse

Diese Gasse wurde benannt nach der Kettenbrücke, die 1818 über den Wienfluss errichtet wurde.

Klagbaumgasse

In der Sage vom Klagbaum erfährst du, wie die Gasse zu ihrem Namen kommt.

Kolschitzkygasse

Die Gasse ist benannt nach Franz Georg Kolschitzky (1644-1694), der während der 2. Türkenbelagerung Wiens (1683) ein verdienter Kundschafter war. Es wird berichtet, dass er den Kaffee, der von den Türken erbeutet worden war, zur Belohnung für seine Dienste bekam und dass er damit das erste Kaffeehaus eröffnete. Tatsächlich aber war es Isaak de Luca, der 1703 das erste Kaffeehaus in Wien aufmachte.

Margaretenstraße

Die Straße wurde nach dem Vorort Margareten (heute 5. Bezirk) benannt.

Mayerhofgasse

Die Gasse wurde nach einem alten Gasthausschild von 1386 benannt: "Der Deutschen Herren Meierhof vor Kärntnerthor".

Mommsengasse

Sie wurde nach Theodor Mommsen (1817-1903) benannt, einem Juristen und Historiker, der 1902 den Nobelpreis für Literatur bekam.

Mostgasse

Sie wurde nach einem Hausschild "Zur grünen Weintraube" benannt.

Mühlgasse

Sie wurde nach dem 1856 zugeschütteten Mühlbach benannt, an dem früher einige Mühlen standen.

Paulanergasse

Sie wurde nach dem Orden der Paulaner benannt, dem die Paulanerkirche übergeben wurde.

Prinz-Eugen-Straße

Die Straße wurde nach dem Feldherren Prinz Eugen von Savoyen (1663-1763) benannt, der zahlreiche Schlachten gegen die Türken gewann. Er ließ das Schloss Belvedere bauen.

Favoritenstraße
älteste noch erhaltene Heumühle (1326 erbaut und bis 1856 in Betrieb)
Palais Ehrbar in der Mühlgasse 28
Portal des Palais Rothschild in der Prinz Eugen Straße 26
Schloss Belvedere


Plätze

Der Bärenmühldurchgang

Der Bärenmühldurchgang verbindet die Operngasse mit dem Naschmarkt. Er erinnert daran, dass einst ein Müllersbursche seinen Herren vor einem angreifenden Bären gerettet hat.

Brahmsplatz

Der Platz ist nach Johannes Brahms (1833-1897) benannt, einem Vertreter der Wiener Klassik. Er hat Sinfonien, Sonaten und Kammermusik komponiert.

Karlsplatz

Der Karlsplatz ist benannt nach Kaiser Karl IV., der während der Pestepidemie 1713 ein Gelübde ablegte, eine Kirche zu errichten - die Karlskirche.

Mozartplatz

Der berühmte Komponist (1756-1791) schrieb unter anderem zahlreiche Opern wie "Figaro", "Cosi van Tutti". Seine "Zauberflöte" wurde am 30. September 1791 im Freihaustheater uraufgeführt.

Schwarzenbergplatz

Der Schwarzenbergplatz wurde nach Karl Fürst Schwarzenberg benannt. Er war Oberbefehlshaber der alliierten Truppen beim Sieg über Napoleon in der Völkerschlacht bei Leipzig 1813.

Wohnhaus Bärenmühle mit dem Bärenmühlendurchgang
Hochstrahlbrunnen am Schwarzenbergplatz


Gewässer

Wienfluss

siehe Hauptartikel "Der Wienfluss"

Wienfluss


Öffentliche Verkehrsmittel

  • U1, U2, U4
    U-Bahnstationen im 4. Bez.:
    Karlsplatz (U1, U2, U4)
    Kettenbrückengasse (U4)
    Taubstummengasse (U1)
    Südtirolerplatz (U1)
  • Straßenbahnlinien 18, 62, 65,71, D, O
  • Badner Bahn
    Die Badner Bahn ist der Straßenbahn ähnlich. Sie fährt vom Opernring bis nach Baden.
  • Autobuslinien 4A, 13A, 59A, 69A
  • Schnellbahn
    Die Schnell- und Regionalbahn fährt mit folgenden Zügen vom Südtiroler Platz weg: S1, S2, S3, R10, R11.
Bahnhof Südtirolerplatz


Parks

Alois-Draschepark

Kolschitzkygasse, Seisgasse

Der Park wurde nach dem Tuchfabrikanten und Wohltäter der Armen Alois Drasche benannt.

Dr.-Karl-Landsteiner-Park

Schelleingasse 28-30

Der Park wurde nach dem Nobelpreisträger für Medizin und Entdecker des Rhesusfaktor Dr. Karl Landsteiner (1868 bis 1943) benannt.

Resselpark

Karlsplatz

Der Park wurde nach dem österreichischen Forstbeamten Josef Ressel (1793 bis 1857) benannt. Er erfand 1827 die Schiffsschraube.

Rubenspark

Rubensgasse

Der Park wurde benannt nach dem flämischen Maler Peter Paul Rubens (1577 bis 1640).

Stadtrat-Wilhelm-Neusser-Park

Phorusplatz

Der Park wurde nach dem Wiener Stadtrat und Obmann der Sektion Gewerbe, Wilhelm Neusser, benannt.

Josef Ressel Denkmal im Resselpark (vor der TU Wien)


Freizeitangebote

Freie Bühne Wien

Wiedner Hauptstraße 60

Topsy Küppers eröffnete im Dezember 1976 ihr politisch engagiertes Theater, die "Freie Bühne Wieden“. Sie selbst war hier sowohl Theaterdirektorin, Regisseurin als auch Schauspielerin. Die Freie Bühne Wieden wurde 2001 von Hr. Gerald Szyszkowitz übernommen.


MOKI Mobiles Kindertheater

Dieses Theater hat keinen eigenen Theatersaal, sondern fährt samt SchauspielerInnen und Kulissen von einem Ort zum nächsten. Gespielt wird sowohl an Schulen, wie auch in Festsälen, Gemeindehäusern oder Stadttheatern. Die Postadresse lautet: Blechturmgasse 14


Schikanederkino

Margaretenstraße 24

1906 wurde das Schikanederkino eröffnet. Durch den Trend zu riesigen Kinozentren, wo täglich einige Filme in mehreren Kinosälen gespielt werden, mussten die meisten der kleinen Bezirkskinos schließen. Deshalb gibt es im 4. Bezirk nur mehr ein Kino, das sich durch seine neuen Ideen am Leben erhalten kann. Es werden hier vor allem anspruchsvolle Kunstfilme gezeigt.

Schikaneder-Kino


Sagen und Geschichten


Externe Links


Sonstiges

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