Parks des 2. Bezirks: Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 5. August 2017, 09:55 Uhr

Augarten

Wiens ältester Barockgarten ist seit 1775 für die Bevölkerung zugänglich.

Zuvor - 1769 - gründete Kaiserin Maria Theresia hier weltweit die erste staatliche Bienenzucht- und Imkerschule.

Ende des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts gab es im Augarten zahlreiche gesellschaftliche und kulturelle Ereignisse wie Konzerte von Mozart, Beethoven oder Schubert.

Heute sind im Augartenpalais die Wiener Porzellanmanufaktur und die Sängerknaben untergebracht.

Außerdem stehen zwei Flaktürme im Augarten.

Der Park bietet viel Platz für Bewegung und Sport sowie fünf Spielplätze. Im Sommer verschaffen sich Kinder und ihre Eltern eine Abkühlung im Familienbad.

Prater

Aus dem lateinischem Wort „pratum“ (= Wiese) ist der Name Prater entstanden. Dieser riesige Naturpark befand sich früher im Besitz des Kaisers und wurde zur Jagd genutzt.

Später wurde er der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und es siedelten sich Gasthäuser, Ringelspiele und andere Vergnügungsstätten an. Dieser Bereich wird auch „Wurstelprater“ genannt. Dort steht auch steht ein Wiener Wahrzeichen, das Riesenrad. In den 1920er Jahren kamen dann die Liliputbahn und das erste Autodrom dazu.

Auf der Jesuitenwiese - eine riesige Wiese im Prater - befinden sich zwei tolle Spielplätze. Viele Leute treffen sich hier zum Picknicken, Ballspielen und Drachensteigen. Im Winter verwandelt sich der große Hügel in einen Rodelberg. Oft finden hier große Feste und Feuerwerke statt.

Weitere Spielplätze sind im gesamten Prater verteilt.

Weitere Parks

Zusätzliche Möglichkeiten zum Spielen bieten der Rudolf-Bednar-Park, Max-Winter-Park mit Wasserspielplatz, Venediger-Au-Park, Odeonpark und der Wolfgang-Kössner-Park.

Palais Augarten - Harald Hubich commons.wikimedia.org, CC BY-SA 3.0
Wiener Riesenrad - David Monniaux commons.wikimedia.org, CC BY-SA 3.0
Jesuitenwiese - Bernhard Scheid flickr.com, CC BY-NC 2.0


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