Handy: Unterschied zwischen den Versionen

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Wenn du eine andere Person anrufst, sendet dein '''Handy''' ein Funksignal als Funkwelle zu einer '''Mobilfunkanlage'''. Diese leitet die übermittelten Daten an den '''zentralen Computer''' weiter. Der weiß in welcher Funkzelle sich das angerufene Handy befindet und leitet der zugehörigen '''Mobilfunkanlage''' die Daten weiter. Mittels Funkwelle wird das Funksignal an das angerufene '''Handy''' gesendet. Dieses läutet und das Gespräch kann nun starten.
  
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In jedem Fall aber sind Handys heftige Ruhestörer. Darum werden besonders in Amerika für Sport- oder Theaterveranstaltungen Störsender eingesetzt, die einen Funkempfang während der Aufführung verhindern.
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Version vom 22. Juli 2011, 10:02 Uhr

Das englische Wort handy heißt übersetzt: griffbereit oder handlich. Bei uns wird damit das Mobiltelefon bezeichnet.

In der U-Bahn, auf dem Spielplatz, im Supermarkt ... überall klingelt es dann und wann. Manchmal miaut es, macht Urwaldgeräusche oder es sind Lieder zu hören. Handys sind allgegenwärtig.



Technische Voraussetzung

Heinrich Hertz entdeckte die elektromagnetischen Wellen bereits im Jahr 1886. Über diese können Sprache, Bilder, Musik und andere Informationen beispielsweise mit dem Handy drahtlos verschickt werden. Elektronmagnetische Wellen werden auch Funkwellen genannt. Radio, Fernsehen … nutzen ebenfalls diese Technologie.


Geschichte

Bereits 1918 wurden in Deutschland die ersten Versuche mit Funktelefonen durchgeführt.

Erst Ende der 1950-er Jahre gab es die ersten Autotelefone. Diese Mobiltelefone waren so groß wie ein Koffer und sehr schwer – über 20 kg, sodass sich reiche Menschen diese ins Auto einbauen ließen. Später wurden die Geräte wirklich tragbar. Sie bestanden aus einer kleinen Box mit Telefonhörer und Antenne.

Das erste Mobiltelefon, das unseren heutigen Handys annähernd ähnlich sah, wurde 1983 von Motorola entwickelt. Die Abmessungen waren trotzdem noch enorm. Es wog 800 Gramm und war 33 mal 4,5 mal 9 Zentimeter groß. Zum damaligen Zeitpunkt kostete es noch 3995 US-Dollar und hatte eine Gesprächsdauer von nur einer Stunde. Ein Jahr später besaßen trotzdem schon 300 000 Menschen dieses Urmodell des modernen Handys.

Durch die Einführung digitaler Mobilfunknetze konnte die benötigte Batterieleistung und dadurch die Größe der Geräte verkleinert werden. Inzwischen sind die Handys schon kleine Computer geworden. Wir können mit ihnen im Internet surfen, spielen, fotografieren oder Musik hören. Diese Geräte werden auch Smartphones genannt.


Mobilfunknetz

Das Mobilfunktnetz besteht aus einem zentralen Computer und sehr vielen Mobilfunkanlagen. Diese werden im herkömmlichen Sprachgebrauch oft als Handysendemasten bezeichnet. Die Mobilfunkanlagen decken ein bestimmtes Gebiet mit Funkwellen ab. Das wird als so genannte Funkzelle bezeichnet.


Telefonieren, SMSen und Co.

Wenn du eine andere Person anrufst, sendet dein Handy ein Funksignal als Funkwelle zu einer Mobilfunkanlage. Diese leitet die übermittelten Daten an den zentralen Computer weiter. Der weiß in welcher Funkzelle sich das angerufene Handy befindet und leitet der zugehörigen Mobilfunkanlage die Daten weiter. Mittels Funkwelle wird das Funksignal an das angerufene Handy gesendet. Dieses läutet und das Gespräch kann nun starten.

Mit dem Handy können auch SMS, MMS verschickt oder empfangen werden. Außerdem bieten die moderenen Geräte eine vielzahl an Möglichkeiten.


Gesundheit

Von manchen WissenschaftlerInnen wird behauptet, dass Handys durch ihre Strahlung gesundheitsschädlich sind. Beweise dafür gibt es bislang noch nicht. Obwohl das bei Langzeitwirkungen auch schwer festzustellen ist, da es die modernen Handy noch nicht so lange gibt. Deshalb empfiehlt auch in Österreich die Ärztekammer, Gespräche am Handy möglichst kurz zu halten.

In jedem Fall aber sind Handys heftige Ruhestörer. Darum werden besonders in Amerika für Sport- oder Theaterveranstaltungen Störsender eingesetzt, die einen Funkempfang während der Aufführung verhindern.


Sonstiges

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