Tierarzt und Tierärztin

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Er/sie wird auch Veterinärmediziner/in genannt.

Kranke Tiere werden behandelt und gepflegt.


Vorbeugend werden Impfungen gegeben.


Auch das Einschläfern alter, schwer verletzter und unheilbarer Tiere muss von der Berufsgruppe übernommen werden.

Tierärztin untersucht junge Katze - skeeze pixabay.com, CC0 1.0



Tätigkeitsbereiche

Großtier- und Nutztierpraxis

Auf dem Land werden Krankheiten und Verletzungen von Pferden, Hühnern, Rindern, Schafenbehandelt. Die Behandlung findet meist an Ort und Stelle statt. Das bedeutet, dass diese TierärztInnen viel unterwegs sind.

Die Geburt von Jungtieren gehört ebenso zu ihrem Aufgabengebiet wie die Kontrolle der Sauberkeit der Ställe und die Beratung der LandwirtInnen bei Fütterung und Pflege.

Die Arbeit mit großen Nutztieren ist körperlich sehr anstrengend.


Kleintierpraxis

Kleintierpraxen sind zumeist in Städten zu finden. Betreut werden in den meisten Fällen HeimtiereHunde, Katzen, Reptilien, Vögel …

Schwerpunkte sind die Beratung über die richtige Tierhaltung und Fütterung.

Außerdem gehören Impfung und Injektion als Vorbeugung gegen Krankheiten zu den wichtigsten Tätigkeiten.

Kleinere Operationen werden ebenfalls in der Ordination durchgeführt. Für große Eingriffe werden die Tiere in eine Tierklinik gebracht.


Amtstierarzt/ärztin

Diese ÄrztInnen sind für den Tierhandel, Tierschutz, Tierschlachtungen, Fleischereien und Molkereien zuständig. Ihre Hauptaufgabe ist die Kontrolle der Gesetze und Vorschriften.

Bei Seuchenalarm (zB Maul- und Klauenseuche = ansteckende Virenerkrankung bei Rindern, Schweinen, Schafen ...) leiten sie Behandlungsmaßnahmen ein und verhindern die weitere Ausbreitung.


Wildtierbetreuung

Tiere in Wildparks, Naturschutzgebieten und Zoos werden beobachtet und im Krankheitsfall medizinisch versorgt.

Eine der interessantesten Tätigkeiten in Zoos ist sicherlich die Zucht von Jungtieren.

Außerdem werden Tiertransporte und Tierversuche überwacht.


Eine Ärztin für Nutztiere untersucht die Zähne eines Pferdes. - SeppH pixabay.com, CC0 1.0


Arbeitsgeräte

Wie andere Ärzte und Ärztinnen hantieren sie mit medizinischen Geräten wie Spritzen, Skalpellen, Blutmessgeräten ...

Für die Wundversorgung benötigen sie Mullbinden, Salben und andere Verbandsmaterialien.

Zur Bekämpfung von Krankheiten verschreiben sie Tabletten, Tropfen ...


Auch Katzen bekommen Spritzen. - skeeze pixabay.com, CC0 1.0


Anforderungen

Neben dem abgeschlossenen Studium der Veterinärmedizin (= Tierheilkunde) ist die Liebe zu den Tieren unerlässlich.


Da Tiere ihre Leiden nicht beschreiben können, erfordert der Beruf viel Geduld und Ausdauer, eine gute Beobachtungs- und Kombinationsgabe.


Jede heilende Tätigkeit ist mit Hygiene (= Sauberkeit) verbunden. Tiere werden auch in der Nacht krank. Einsatzbereitschaft und Zuverlässigkeit sind hier gefordert.


Freude an Kontakt mit anderen Menschen und Einfühlungsvermögen erleichtert die Zusammenarbeit mit den Tierbesitzern.


Ein Tierarzt braucht Einfühlungsvermögen - sowohl für Menschen als auch für Tiere! - David Mark (tpsdave) pixabay.com, CC0 1.0


Ausbildung

Nach der Matura dauert die Ausbildung an der Universität für Veterinärmedizin mindestens 12 Semester (= 6 Jahre).


Nach Ablegung der Prüfungen wird der Titel "Dr.med.vet." (= Doctor medicinae veterinariae) verliehen.


Nach dem Studium der Veterinärmedizin, darf man als Tierarzt bzw. Tierärztin arbeiten. - David Mark (tpsdave) pixabay.com, CC0 1.0


Externe Links


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