Silvester und Neujahr: Unterschied zwischen den Versionen

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In der '''Schweiz''' sind zwischen Weihnachten und Neujahr in einigen Dörfern die „Kläuse“ unterwegs. Das sind verkleidete Menschen mit hässlichen Masken, die gegen eine kleine Spende die bösen Geister aus den Häusern vertreiben.
 
In der '''Schweiz''' sind zwischen Weihnachten und Neujahr in einigen Dörfern die „Kläuse“ unterwegs. Das sind verkleidete Menschen mit hässlichen Masken, die gegen eine kleine Spende die bösen Geister aus den Häusern vertreiben.
  
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== Sonstiges ==
 
== Sonstiges ==

Version vom 16. November 2016, 14:38 Uhr

Kleeblatt mit Wunsch: Frohes neues Jahr! - Pezibear pixabay.com, CC0 1.0

Auf der ganzen Welt wird das vergangene Jahr verabschiedet und das neue Jahr begrüßt. Der Tag, an dem Silvester und Neujahr gefeiert wird, ist aber nicht überall der gleiche. Auch gibt es unterschiedliche Sitten und Bräuche rund um Silvester und Neujahr.

In Österreich

Schweinchen, Kleeblätter, Marienkäfer und Hufeisen gelten als Glücksbringer. - Alexas_Fotos pixabay.com, CC0 1.0
Bleigießen - Micha L. Rieser commons.wikimedia.org, CC BY-SA 3.0

In Österreich wird, wie in vielen anderen Ländern auch, Silvester am 31. Dezember gefeiert. Seit dem Gregorianischen Kalender ist dieser Tag der letzte Tag des Jahres. In der Nacht vom 31. Dezember zum ersten Januar gibt es oft ein besonderes, sehr reichliches Festessen. Um Mitternacht werden Raketen geschossen und die Erwachsenen tanzen Walzer um das Neue Jahr zu begrüßen.


Bleigießen gehört bei uns ebenso zu den typischen Bräuchen wie das Austauschen von Glücksbringern. Die Formen, die beim Bleigießen entstehen, werden gedeutet und sollen auf Geschehnisse im neuen Jahr hinweisen. Früher versuchten vor allem die jungen Mädchen aus den Formen die Anfangsbuchstaben ihrer zukünftigen Ehemänner herauszulesen.


Ein weiterer Brauch – vor allem in den ländlichen Gegenden – ist das „Räuchern“. Dabei werden alle Wohn- und Arbeitsräume sowie die Stallungen mit gesegnetem Weihrauch begangen. Der Ursprung dieses alten Brauches liegt in der Dämonenvertreibung.


In Asien




Feuerwerk - DeltaWorks pixabay.com, CC0 1.0

In China, Hongkong, Macao, Taiwan und Thailand gilt das Neujahrsfest als wichtigster chinesischer Feiertag. Dieses Fest wird allerdings nicht am 31. Dezember, sondern zwischen 21. Januar und 21. Februar gefeiert.

Zwar gilt in diesen Ländern ebenfalls der Gregorianische Kalender, jedoch findet das chinesische Neujahrsfest traditionsgemäß am 2. Neumond nach der Wintersonnwende statt.

Auch in China wird das Neue Jahr mit einem Feuerwerk begrüßt. Dieses dauert mehrere Stunden an. In den Städten ist das Feuerwerk allerdings wegen der Brandgefahr verboten.

Zusätzlich ist es im fernen Osten Brauch, Drachen- und Löwentänze aufzuführen und den Kindern kleine Geldgeschenke zu überreichen.

Das Neujahrsfest dauert in China nicht nur einen Tag wie bei uns! Offiziell wird dieses Fest drei Tage lang gefeiert. Traditionell dauern die Feierlichkeiten noch länger – nämlich bis zu 15 Tagen.


In Europa




Eine Weintraube zu jedem Glockenschlag! - gemuesegaertner pixabay.com, CC0 1.0

In Russland ist es um diese Zeit Brauch, mit Hilfe von geschmolzenem Wachs die Zukunft vorherzusagen.

In Italien bringt es Glück, wenn die Frauen zu Silvester rote Unterwäsche tragen. Das üppige Silvesteressen gehört hier auch zur Tradition. Außerdem wird in Italien nach Mitternacht ein Linsengericht serviert, das Geldsegen für das kommende Jahr bringen soll.

In Spanien werden um Mitternacht 12 Weintrauben – zu jedem Glockenschlag eine – gegessen, die ebenfalls Glück bringen sollen.

In Ungarn wird eine sogenannte „Nachtschwärmer-Suppe“ serviert. Dazu gibt es Würstchen und Sauerkraut.

In der Schweiz sind zwischen Weihnachten und Neujahr in einigen Dörfern die „Kläuse“ unterwegs. Das sind verkleidete Menschen mit hässlichen Masken, die gegen eine kleine Spende die bösen Geister aus den Häusern vertreiben.


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