Der Kampf mit dem Lindwurm

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Früher lebte in den Wäldern und Sümpfen Kärntens ein Ungeheuer, das Herden überfiel und Tiere verschlang.


Herzog Karast ließ einen hohen Turm mit dicken Steinmauern und vergitterten Fenstern bauen, von dem man das Land gut überblicken konnte.


Er versprach allen, die mithalfen, das Ungeheuer zu bezwingen, das Land in dem es gehaust hat.


Einige tapfere Männer versteckten sich im Turm und warteten auf das Untier.


Endlich kam es aus seinem Versteck! Es war ein riesiger Lindwurm mit einem Schuppenpanzer, scharfen Krallen und glühenden Augen.


Neben dem Turm hatten die Männer eine Kuh an einer Eisenkette mit einem großen Widerhaken gebunden. Der Lindwurm biss sogleich fest zu, der Widerhaken bohrte sich tief in seinen Gaumen.


Jetzt hing er selbst an der Kette! Die Männer eilten schnell herbei und prügelten auf das Tier ein, bis es tot war.


Als Dank des Herzogs erhielt jeder der Männer ein Stück Land.


Das Wahrzeichen der Stadt Klagenfurt, ein Lindwurm aus Stein, erinnert noch heute an das Ungeheuer aus den Sümpfen.

Der Lindwurm in Klagenfurt - Anton Prock tibs.at, CC BY-NC-SA 3.0 AT



Das Wappen von Klagenfurt: Der besiegte Lindwurm mit dem schützenden Turm - Unbekannt: für die Stadt Klagenfurt commons.wikimedia.org, CC0 1.0

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