Pokémon Go

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Möglicherweise ist dir schon aufgefallen, dass in letzter Zeit immer mehr Leute durch die Straßen laufen und dabei ihre Handys anstarren?

Für Außenstehende wirken diese Menschen wie Touristen, die sich mit Hilfe digitaler Karten zur nächsten Sehenswürdigkeit führen lassen. Aber diejenigen, die Pokémon Go bereits kennen, wissen was Sache ist!

Seit das Spiel am 6. Juli 2016 auf den Markt gekommen ist, hat es bereits mehr Benutzer (User) als der Kommunikations-App Twitter.

Der beliebte, interaktive Zeitvertreib sorgte bereits für mehrere Skateboard-Stürze, führte ein Mädchen zum Fund einer Leiche; und ein paar „nicht-ganz-so-intellegente“ Teenager benutzten die „Lockmodule“ im Spiel, um andere Kinder anzulocken und auszurauben.

Pokémon Go kannst du gratis als App herunterladen. - Mimzy pixabay.com, CC0 1.0


Während des Spiels kannst du hilfreiche Gegenstände gegen echtes Geld kaufen - musst aber nicht! - Natureaddict pixabay.com, CC0 1.0


Was ist Pokémon Go?

Pokémon Go ist ein gratis erhältliches, standortbezogenes Multiplayer online-Spiel, in dem echtes Leben und Spielfunktionen vermischt werden. Das wird auf Englisch "augmented reality" genannt.

Im Grunde ist es nach wie vor ein Pokémon Spiel und hat ähnliche Regeln, wie jedes in den 20 Jahren davor erschienen Pokémon: Du suchst die kleinen Tierchen (Pocketmonster = kurz: Pokémon), fängst sie, trainierst sie und lässt sie gegen andere Pokémons im Kampf antreten. Der Unterschied ist, dass Pokémon Go mithilfe der realen Welt, dein Spielerlebnis beeinflusst.

Das Spiel benutzt den GPS Sensor deines Handys um herauszufinden, wo auf der Welt du dich befindest und benutzt die Oberfläche der GoogleMaps gleich als Spielbrett. Wenn du dich im echten Leben bewegst, so bewegt sich auch dein Charakter auf dem Spielfeld.

Ereignisse und Objekte – so genannte Pokestops – tauchen überall dort auf, wo sich im echten Leben Denkmäler oder andere auffällige Sehenswürdigkeiten befinden. Um mit diesen zu interagieren, musst du in der echten Welt zu einem dieser Orte gehen.

Du kannst dir die Spielewelt durch das Display deines Telefons ansehen, welches die Wirklichkeit mit Spiel-Objekten vermischt. Daher kommt der Begriff „erweiterte Realität“ (augmented reality).

Warnhinweis für Pokémon Go Spieler - Augen nach oben! - Succo pixabay.com, CC0 1.0




Ohh - ist das etwa ein Schiggy? - Tumiso pixabay.com, CC0 1.0


Wie wird gespielt?

Pokémon Go hat keine Bedienungsanleitung, also musst du ganz allein und intuitiv herausfinden, wie sich die unterschiedlichen Pokémons (ein)fangen lassen. (Oder du fragst Google). Ein Pokémon taucht ganz plötzlich irgendwo auf deinem Weg auf, ist aber für dich persönlich bestimmt und du musst dich nicht mit anderen Mitspieler darum streiten.

Du wirst auch merken, dass es Anhäufungen bestimmter Pokémon-Gruppen an bestimmten Stellen gibt, zB Feuer-Pokémons in der Nähe von Tankstellen, Gras-Pokémons in Parks und Geister-Pokémons nach Sonnenuntergang. (Wobei die Polizei meint, dass es besser sei, bei Tag zu spielen.)

Je mehr Pokémon du fängst, umso mehr Trainings- und Erfahrungs-Punkte bekommst du. Weitere Punkte sammelst du, wenn du Gegenstände bei Pokestops erhältst, oder wenn du ein Pokémon in eine höhere Form entwickelst . Sobald du genug Erfahrungspunkte gesammelt hast, um Level 5 zu erreichen, kannst du dein Pokémon in der nächst gelegenen Arena trainieren - oder gegen die Pokémons anderer Mitspieler kämpfen lassen.

Diese Arenen sind meist durch einen Laserturm auf deiner Spielmappe auf dem Handy gekennzeichnet und oft in der Nähe örtlicher Sehenswürdigkeiten. Also wenn du an so einer Stelle einen Haufen Leute triffst, die alle in ihre Telefone vertieft sind – dann hast du das Portal zu Ruhm und Ehre gefunden.

Mit diesen Bällen werden die Pokémons abgeschossen & gefangen - geralt pixabay.com, CC0 1.0

Im Pokédex kannst du sehen, welche Arten von Pokémons du bereits gefangen hast. - Mimzy pixabay.com, CC0 1.0


Tragbare Technik

Vielleicht bist du es zwar gewohnt beim Gehen auf dein Handy zu starren, aber es ist eigentlich gefährlich sich in einer Großstadt auf diese Art fort zu bewegen.

Außerdem musst du dich nicht sorgen; wenn ein Pokémon in deiner Nähe ist, vibriert dein Telefon (bei eingeschaltenem Spiel) so, dass dir nichts Wichtiges entgeht.

Allerdings braucht das Spiel leider sehr viel Batterie weil ständig Online-Umgebungen berechnet werden. Daher gibt es Extra-Akkus oder Power-Banks für Handys, um diese unterwegs aufzuladen.

Andere Möglichkeiten Batterie zu sparen sind:

  • Offline-Karten
  • Flugzeug-Modus
  • Energiesparmodus in Pokémon Go aktivieren
  • Wi-Fi, Bluetooth, Sound und Hintergrundanwendungen ausschalten
Pikachu kennt Akku-Probleme eigentlich nicht, schließlich kann die Maus selber Strom produzieren. - Dimitry Halley www.gamestar.de, CC BY 3.0
Dieser Spieler hat noch genug Akku! - stux pixabay.com, CC0 1.0


Wie hat alles begonnen?

Die Idee zum Spiel wurde im Jahr 2013 geboren, zwischen den Geschäftsführern von Nintendo, der Pokémon Company und Google; ursprünglich war es als Aprilscherz unter dem Namen „Pokémon-Challenge“ gedacht.


Spieler sollten 150 Pokemon an verschiedenen Orten der „richtigen Welt“ aufspüren und fangen.

Das war die Grundidee für das, was 3 Jahre später Pokémon Go werden sollte.

Das ist der Eingang zur Pokémon-Zentrale in Tokyo/Japan - Hier arbeiten die Spiele-Entwickler - Syced commons.wikimedia.org, CC BY-SA 4.0


Warum ist Pokémon Go so beliebt?

Pokémon ist eine der erfolgreichsten Marken der späten neunziger Jahre. Die Videospielserie, die auf Nintendos Gameboys begann, verkaufte sich bis heute mehr als 200 Millionen Mal, es gab eine erfolgreiche Fernsehserie über die japanischen Monster, 17 Kinofilme und natürlich das Sammelkartenspiel, welches Jugendlichen das Tauschen ihrer Pokémons erlaubte.

Wahrscheinlich ist es die starke Bindung dieser Fans von früher, die das Spiel so erfolgreich macht. Es weckt Kindheitserinnerungen bei Leuten, die nun längst erwachsen sind. Somit wird es zum idealen Freizeitspaß für die gesamte Familie.

Mit ein bißchen Glück findest du vielleicht auch Pikachu:) - pixaline pixabay.com, CC0 1.0


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