Kirsche

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Der Name der Kirsche kommt ursprünglich aus dem Lateinischen (Cerisa Knutschensis) und bedeutet übersetzt "Die küssende Circe".

Die Kirsche wächst auf dem Kirschbaum. Sie ist ein sehr beliebtes Obst, das schon früh reif wird. Als eines der ersten im Jahr kommt es aus den heimischen Gärten frisch auf den Obstteller.

Ein Süßkirschbaum kann übrigens bis zu 23 Meter hoch und der Stamm bis zu 1 Meter dick werden. Da es in vielen Gärten nicht möglich ist, so hohe Bäume wachsen zu lassen, werden auch schon so genannte Zwergkirschen gezüchtet, deren Früchte jedoch gleich groß sind, wie die Früchte der normalen Kirschbäume.

Kirschen am Baum - MA 13, media wien wibs, Standardurheberrechtsschutz


Blüten des Kirschbaums - Wolfgang Scherzer wibs, CC BY-NC-SA 3.0 AT


Geschichte

Alle Süßkirschensorten stammen ursprünglich von der Vogelkirsche ab, die in Mitteleuropa immer heimisch war. Wissenschaftler konnten das durch verschiedene Funde zum Beispiel bei Pfahlbauten des Alpenrandes nachweisen.

Veredelte Sorten waren aber vor der Römerzeit in Mitteleuropa unbekannt.

In Griechenland waren schon im 4. Jahrhundert v. Chr. verschiedene kultivierte Süßkirschen bekannt.

Die Römer brachten veredelte Kirschen nicht nur über die Alpen (Steinfunde in zahlreichen Römersiedlungen), sondern um 50 n. Chr. auch nach Britannien.

Die Kirschen sind noch grün. - Heidrun Seidl wibs, CC BY-NC-SA 3.0 AT
Kirschbaumblatt - Herbert Schauer wibs, Standardurheberrechtsschutz


Die Frucht

Kirschen wachsen meistens zumindest als „Zwillinge“. Sie haben eine hellrote bis hin zu einer beinahe schwarzen Farbe. Die Größe der Früchte ist recht unterschiedlich. Weichseln oder Sauerkirschen haben oft eine hellere Farbe als die so genannten Süßkirschen.

Wenn du eine Kirsche auseinander schneidest, kannst du das Fruchtfleisch und den Kirschenkern sehen. Das Fruchtfleisch der Kirsche kann hell- bis dunkelrot oder schwarz sein. Manchmal ist es aber auch eher gelb. Es kommt ganz auf die Kirschensorte an.

Der Kirschkern hat einen Durchmesser von 0,5 bis 1 cm. Die Kirschkerne sind die Samen des Kirschbaumes. Die Kerne werden hauptsächlich von Vögeln, aber auch von uns Menschen verbreitet.

Kirschen-Zwilling - makamuki0 pixabay.com, CC0 1.0


Vorkommen

Kirschenbäume gibt es überall rund um den Globus. Sie sind nicht besonders anspruchsvoll, was den Boden angeht.

Kirschbäume gibt es nicht nur in Gärten und auf Kirschplantagen. Sie können auch in wilder Form mitten in der Landschaft wachsen.

Bei den Sauerkirschen tragen übrigens nur die einjährigen Triebe Früchte. Deshalb ist es wichtig, diese Bäume jedes Jahr zu beschneiden. Andernfalls würde der Baum mit der Zeit überaltern.

Kirschbaum - Ad Meskens commons.wikimedia.org, CC BY-SA 3.0


Verwendung

Wie isst du am liebsten Kirschen? Frisch vom Baum oder aus dem Geschäft? Oder bevorzugst du sie gepresst als Kirschensaft?

Kirschen finden vielerlei Verwendung. Du kannst sie verarbeitet als Marmelade, Kompott oder im Fruchtjoghurt finden. Kirschsäfte schmecken nicht nur gut, sondern haben auch sehr viel Vitamin C. Kirschen gibt es als Eis, oder in Kuchen und Torten. Sie werden eingekocht, eingefroren und kandiert. Dadurch ist es möglich, Kirschen das ganze Jahr über in irgendeiner Form zu essen.

Aber nicht nur das Fruchtfleisch findet Verwendung. Die Kerne der Kirschen können getrocknet werden. Eingenäht in einen Stoffbeutel können sie im Backrohr oder in der Mikrowelle erhitzt werden. Sie geben ihre Wärme dann langsam ab und eigenen sich dadurch gut für Wärmetherapie. Aber auch als Wärmeflaschenersatz können solche Kirschkernsackerl verwendet werden.

Manche Menschen verwenden die Kirschkerne aber auch für die Kunst. Sie schnitzen tolle Dinge aus den Kernen. Der berühmteste geschnitzte Kirschkern ist in Dresden (in Deutschland) zu besichtigen. In diesen Kern wurden 185 Gesichter hinein geschnitzt.


Kirschen - Stefanie Siegl wibs, CC BY-NC-SA 3.0 AT

Holz des Kirschbaums - Achim Raschka commons.wikimedia.org, CC BY-SA 3.0


Kirschsoße - condesign pixabay.com, CC0 1.0


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