Glaubenshäuser des 3. Bezirks

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Wenn es nicht anders angegeben ist, handelt es sich um katholische Glaubenshäuser.


Herz Jesu Kirche

Landstraßer Hauptstraße 137

Die Kirche ist die auffälligste in der oberen Landstraßer Hauptstraße.


Sie wurde von 1903 bis 1906 erbaut.


Der Orden "Dienerinnen des heiligsten Herzens Jesu" wurde 1866 in Paris gegründet. Wenige Jahre später kamen 13 Schwestern nach Wien und pflegten Kranke in der Rudolfstiftung.


Seit 1945 besteht das private Herz-Jesu-Krankenhaus gleich im Anschluss an die Kirche.

Herz Jesu Kirche - Natalie Stephan, media wien meki.wien, CC BY-NC-SA 3.0 AT

Kirche der Elisabethinen

Landstraßer Hauptstraße 4a

Die Kirche wurde zwischen 1710 und 1711 erbaut und im Jahr 1743 unter Franz Anton Pilgram teilweise umgestaltet.

Bemerkenswert ist die lebensgroße Statue des "Schmerzensmannes", mit der sich eine Landstraßer Sage verknüpft.

Die Haupt- und Beinreliquien der Heiligen Elisabeth sind ein sehr wertvoller Schatz. Sie werden jeweils an den Tagen um den 19. November in einem gläsernen Schrein mit Silberfassung zur Verehrung aufgestellt.

Kirche der Elisabethinen - Natalie Stephan, media wien wibs, CC BY-NC-SA 3.0 AT


Kirche des Ordens der "Heimsuchung Mariä"

Rennweg 10

Es ist die Kirche der Salesianerinnen. Sie ist sehr prächtig und zählt zu den schönsten von Wien. Der Grundstein wurde 1717 gelegt.

In der Schwesterngruft liegt die Kaiserin Amalie Wilhelmine, die 1742 gestorben ist.

Kirche "Zum Heiligen Kreuz"

Rennweg 5a

Genau genommen ist es die Kirche "Zum Heiligen Kreuz" der Kongregation der Resurrektionisten.

Der Rokokobau (1763) diente ursprünglich als Garde- und Hospitalkirche.

Seit 1897 ist das Gotteshaus die polnische Nationalkirche in Wien. Sehenswert sind die vielen wertvollen Kunstwerke, besonders das Bild "Christus am Kreuz" von Peter von Strudel.

Die Resurrektionisten sind ein polnischer Orden, der auch die Kirche am Kahlenberg betreut.

Papst Johannes Paul II. besuchte die Kirche 1983.

Kirche Zum Heiligen Kreuz - Natalie Stephan, media wien meki.wien, CC BY-NC-SA 3.0 AT

Klosterkirche "Sacre Coeur"

Rennweg 31

Der Frauenorden entstand nach der französischen Revolution und hat in Bregenz und Graz weitere Niederlassungen. Die Kirche wurde 1877 fertig gestellt.

Pauluskirche

Sebastianplatz 4

Sie ist die einzige evangelische Kirche im Bezirk.


Pfarrkirche Arsenal

Arsenal 19

Die Kirche wurde 1856 von Karl Rösner gebaut.

Sie diente den untergebrachten Regimentern als Gotteshaus sowie als Begräbnisstätte für verdiente Offiziere.

1944 wurde die Arsenalkirche durch Bomben schwer beschädigt, 1953 aber wiedereröffnet.

Sie ist "Maria vom Siege" geweiht.

Pfarrkirche Maria vom Siege - Natalie Stephan, media wien meki.wien, CC BY-NC-SA 3.0 AT


Pfarrkirche Erdberg

Apostelgasse 1

Die Weihe der Kirche zu Ehren der Apostel Petrus und Paul erfolgte 1726. 1783 wurde sie Pfarrkirche, der Friedhof davor wurde aufgelassen, die Gebeine auf den St. Marxer Friedhof gebracht.

Sehenswert sind das Hochaltarbild "Abschied der Apostel Petrus und Paul" von Georg Schilling.

Pfarrkirche Rennweg

Rennweg 91

Die ursprüngliche Kirche des Waisenhauses wurde am 7. Dezember 1768 eingeweiht.

Der zwölfjährige Mozart führte seine eigens komponierte "Waisenhausmesse" unter Beisein Maria Theresias und Kaiser Joseph I. auf. Deshalb ist sie vielen unter dem Namen Waisenhauskirche bekannt.

Als erste der Wiener Kirchen erhielt diese "Schwätzerkommissare" zugeteilt, die auf strenge Ordnung zu achten hatten.

Auch das erste "Vierzigstündige Gebet" wurde in dieser Kirche abgehalten.

Sie ist "Maria Geburt" geweiht.

Pfarrkirche "St. Othmar unter den Weißgerbern"

Kolonitzplatz 1

Friedrich Schmidt, der Erbauer des Neuen Rathauses entwarf die Kirche und ließ sie zwischen 1866 und 1873 errichten.

Seit 1874 ist sie Pfarrkirche.

Der 80 m hohe Turm ist der dritthöchste Kirchenturm Wiens. Halbmond und Stern sollen auf die Zerstörung der ersten Weißgerber Kirche durch die Türken hinweisen.


Pfarrkirche St. Rochus und Sebastian

Landstraßer Hauptstraße 54-56

Kirche und Kloster der Augustiner, 1642 erbaut, wurden nach der 2. Türkenbelagerung um 1690 wieder aufgebaut.

Die heutige Gestaltung erfolgte 1720. 1783 wurde die Kirche zur Pfarrkirche erhoben. In der Franzosenzeit diente das Kloster von 1805-1809 als Lazarett.

1812 wird das Kloster aufgehoben, Weltpriester übernahmen den Dienst.

Pfarrkirche St. Rochus und Sebastian - Natalie Stephan, media wien meki.wien, CC BY-NC-SA 3.0 AT


Pfarrkirche "Zum Heiligen Johannes Don Bosco"

Apostelgasse 1

Die Gesellschaft der Salesianer Don Boscos baute zwischen 1908 und 1910 das Knabeninternat mit einer Kapelle. Diese wurde 1933 zur Pfarrkirche erhoben.

Nach dem zweiten Weltkrieg wurde an selber Stelle eine neue Kirche gebaut, die 1958 eingeweiht wurde.


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